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13.05.2011    
     
Vorstand der Kreishandwerkerschaft Remscheid gewählt

Kontinuität und Stabilität an der Spitze des Remscheider Handwerks Vollversammlung der Kreishandwerkerschaft zeigt Geschlossenheit


  • Armin Hoppmann (Elektroinstallateurmeister) für weitere drei Jahre einstimmig im Amt des Kreishandwerksmeisters bestätigt

  • Roland Gebert (Maler- und Lackierermeister) einstimmig erneut zum Stellv. Kreishandwerksmeister gewählt


Hans-Jürgen Althaus, Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid, Hans-Jürgen Auras, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeughandwerks, und Wolfgang Opitz, Obermeister der Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Remscheid, wurden in den jeweiligen Vorstandsämtern bestätigt. Neu in den Vorstand der Kreishandwerkerschaft Remscheid wurden Oliver Knedlich, Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Remscheid/Solingen, und Stephan Kremer, Obermeister der Dachdecker-Innung Remscheid, gewählt. Sie nehmen die Positionen von Peter Schulten und Jürgen Welp ein, die aus Altersgründen nicht mehr für den Vorstand kandidiert hatten. Zum neuen Kreislehrlingswart wurde Lutz Kotthaus (Fliesenlegermeister), Lehrlingswart der Bau-Innung Remscheid, gewählt. Er ist der Nachfolger von Gebäudereinigermeister Rüdiger Schneider, der nicht erneut kandidiert hatte. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

In Remscheid gibt es 1.170 selbstständige Handwerksunternehmen mit rund 7.000 Beschäftigten, 600 Auszubildende und einen Umsatz von 0,6 Mrd. EUR. Somit ist das Handwerk in Remscheid nicht nur ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor, sondern auch mit Abstand der größte Ausbilder in der Region. Im Durchschnitt beschäftigt jeder Handwerksbetrieb 6 Arbeitnehmer. Somit ist jeder fünfte/sechste sozialversicherungspflichtige Arbeitsplatz im Remscheider Handwerk angesiedelt. Unter Berücksichtigung dieser Zahlen stellte Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann fest: „Wer eine Handwerksleistung zu vergeben hat, sollte aus Verantwortung gegenüber dem eigenen Wirtschaftsraum zunächst einmal prüfen, ob die Leistung nicht von Unternehmen, die im Zuständigkeitsbereich der Kreishandwerkerschaft Remscheid ansässig sind, ausgeführt werden können. Jeder trägt für den Wirtschaftsraum in dem er lebt, ein Stück Mitverantwortung und kann so helfen, Arbeitsplätze und damit letztendlich soziale Sicherheit und Wohlstand in der Region zu erhalten“.

Die Kreishandwerkerschaft Remscheid ist die Dachorganisation des Remscheider Handwerks. Der Kreishandwerkerschaft Remscheid sind 12 Innungen angeschlossen. Diese 12 Handwerksinnungen sind in der Lage, auf den Gebieten Hoch- und Tiefbau, gewerblichem und behördlichem Wohnungs- und Straßenbau, Altbausanierung, Dienstleistungen – vom Friseurgewerbe bis zur Gebäudereinigung – Metall- und Maschinenbau, Kfz-Technik und die vielfältigen Aufgaben der Nahrungsmittelhandwerke ihre Aufgaben zum Wohle der Allgemeinheit mit einem hohen Maß an Leistungsbereitschaft, Qualitätsbewusstsein und Zuverlässigkeit zu erfüllen. Der Zusammenschluss der Innungen in der Kreishandwerkerschaft Remscheid als einer Körperschaft des öffentlichen Rechts bewirkt eine starke Position und straffe Organisation des Remscheider Handwerks.


 

Hans-Jürgen Althaus, Stephan Kremer, Kreishandwerksmeister Armin Hoppmann, Oliver Knedlich, Wolfgang Opitz, Kreislehrlingswart Lutz Kotthaus, Hans-Jürgen Auras, Stellv. Kreishandwerksmeister Roland Gebert und KH-Geschäftsführer Fred Schulz




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