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Aus-, Fort- und Weiterbildung in Remscheid


 WEITERBILDUNGSANGEBOT DES BZI

Das BZI - Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH - hat das Fort- und Weiterbildungsangebot für das 1. Halbjahr 2011 veröffentlicht.

Weiterbildungsbroschüre des BZI


Duales Studium 
- Beispiel einer erfolgreichen Kooperation zur Fachkräfteausbildung -

Das Berufsbildungszentrum der Industrie GmbH
informiert:

Informationsflyer Dualer Studiengang Maschinenbau

Informationsflyer Dualer Studiengang Elektrotechnik

Informationsflyer Dualer Studiengang Mechatronik

 

Mit Beginn des Ausbildungsjahres 2009/2010 ist beim Berufsbildungszentrum der Industrie der zweite Durchlauf des dualen Studiengangs Maschinenbau gestartet. Auf ein erstes Erfahrungsjahr können die Kooperationspartner, die Bergische Universität Wuppertal, das Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie (BZI) und die jeweiligen Ausbildungsbetriebe, die schon Ausbildungsplätze für duale Studenten anbieten, somit nun zurückblicken und es lassen sich sehr positive Erfahrungen auf allen Seiten feststellen. Besonders erfreulich ist die hohe Motivation und Leistungsbereitschaft der dualen Studenten, an die durch das innovative Ausbildungsangebot hohe Anforderungen gestellt werden, denen aber auch hierdurch eine besonders prädestinierte Ausgangssituation ins Berufsleben ermöglicht wird. Die Vereinbarkeit von Ausbildung und Studium in dem Kooperationsmodell der Partner kann als erstes Ergebnis aus dem neuen Angebot konstatiert werden.


Ein duales Studium meint die parallele Absolvierung einer Ausbildung und eines Studiums. Das Studium der Ingenieurswissenschaften zum Bachelor of Science Maschinenbau an der Bergischen Universität Wuppertal lässt sich hervorragend im dualen Studiengang kombinieren mit einer Ausbildung zum Industriemechaniker (m/w) oder Werkzeugmechaniker (m/w).

 

Der duale Studiengang Elektrotechnik, ebenfalls in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal, wurde in 2009 akkreditiert und soll zum Ausbildungsjahr 2010 / 2011 erstmals starten. Dieses ergänzt sich im dualen Studiengang mit einer Ausbildung zum Elektroniker für verschiedene Einsatzgebiete.

 

Bei der Absolvierung dieser beiden dualen Studiengänge verbringen die dualen Studenten in den ersten vier Semestern (=Ausbildungszeit) zwei bis drei Tage an der Universität und entsprechend drei bis zwei Tage zur Grund- und Fachausbildung im Berufsbildungszentrum bzw. im Ausbildungsbetrieb. Der Fachunterricht und auch die Prüfungsvorbereitung werden durch das Berufsbildungszentrum der Industrie geleistet, hierdurch entfällt der Besuch der Berufsschule. In der vorlesungsfreien Zeit sind die dualen Studenten (abgesehen von den Prüfungstagen an der Uni) im BZI bzw. Ausbildungsbetrieb. Am Ende der ersten beiden Jahre (= 4 Semester) wird die Facharbeiterprüfung vor der IHK abgelegt. Die letzten vier Semester gehören dann bis zum Abschluss zum Bachelor of Science ausschließlich dem Studium. Das Studium kann mit einem der viersemestrigen Master-Studiengänge fortgesetzt werden und im Anschluss steht, wenn gewünscht, auch der Weg zur Promotion offen. Die Zugangsvoraussetzungen in die dualen Studiengänge Maschinenbau und Elektrotechnik werden definiert durch das Abitur bzw. fachbezogenes Abitur. Unter der Prämisse des erfolgreichen Abschlusses des studienvorbereitenden Kurses Ingenieurwissenschaften an der Technischen Akademie Wuppertal ist auch die Teilnahme an dem universitären Studium mit Fachhochschulreife möglich.

 

Im Rahmen einer neuen Kooperationsstruktur zwischen dem BZI und der Hochschule Bochum, Campus Velbert / Heiligenhaus wird erstmals im Ausbildungsjahr / Wintersemester  2010 / 2011 der duale Studiengang Mechatronik durchgeführt, der als Fachhochschulstudiengang mit dem Bachelor of Engineering abschließt. Der duale Studiengang Mechatronik lässt sich hervorragend mit einer Ausbildung zum Mechatroniker (m/w), Elektroniker (m/w) für verschiedene Einsatzgebiete und Industrieelektriker (m/w) kombinieren. Die Grund- und Fachausbildung, der Fachunterricht und die Prüfungsvorbereitung werden auch bei diesem Kooperationsmodell durch das BZI sichergestellt. Das Konzept intendiert auf einen verstärkten Praxisbezug mit 3 Tagen betrieblicher Präsenz je Woche im BZI bzw. Ausbildngsbetrieb über die gesamte Ausbildungszeit hinweg und entsprechend 2 Tage Studium. Nach zwei Jahren erfolgt bereits der Ausbildungsabschluss mit der Facharbeiterprüfung, das Studium endet nach insgesamt 4 Jahren (= 8 Semestern) mit dem Bachlor of Engineering. In den  Fachhochschulstudiengang ist der Einstieg unmittelbar auch mit Fachhochschulreife möglich.

 

Duale Studiengänge sind eine gute Möglichkeit, um den Fachkräftenachwuchs für anspruchsvolle Tätigkeiten selbst auszubilden und dem Fachkräftemangel in technischen Berufen entgegen zu wirken. Für die Unternehmen ergeben sich Vorteile aus der Kombination von Ausbildung und Studium durch den betrieblichen Praxisbezug im Rahmen des Austauschs von Unternehmen und Hochschule. Unternehmensspezifische Fragestellungen können durch Fächerwahl, Projekt- und Abschlussarbeiten berücksichtigt werden. Hierdurch ergibt sich für die Unternehmen eine Anbindung an das Know-how der Hochschule und den aktuellen Stand der Wissenschaft, ein Innovationstransfer durch angewandte Forschung bis hin zum gemeinsamen Stellen von Forschungsanträgen. Auch die frühzeitige Bindung der kompetenten und leistungsbereiten Auszubildenden als spätere Fachkräfte an das Unternehmen stellt einen wichtigen Vorteil des kombinierten Angebotes dar. 

 

Vorteile für die Unternehmen:

  • Praxisnah ausgebildeter Fachkräftenachwuchs für anspruchsvolle Tätigkeiten
  • somit duales Studium als Instrument zur Optimierung der Personalplanung und  -entwicklung
  • Partizipation an fachwissenschaftlichen Kenntnissen durch Praxis-Transfer
  • Verkürzte Ausbildungszeit, Fachkräfte sind früher einsetzbar
  • BZI stellt Grund- und Fachausbildung, Fachunterricht und Prüfungsvorbereitung sicher
  • Zusammenarbeit: Wirtschaft und Hochschule
  • Kooperative Forschungsvorhaben
  • Hohe Motivation und Leistungsfähigkeit der dualen Studenten
  • Duale Studenten verbleiben nach Ausbildungsabschluss im Unternehmen
  • Einarbeitungszeit wie bei Hochschulabsolventen entfällt

Vorteile für die Studierenden:

  • Frühzeitiger Kontakt zum Industrieunternehmen
  • Enge Verzahnung von Praxis und Wissenschaft
  • Systematische Einbindung im Unternehmen
  • Theorie-Praxis-Transfer und kontinuierliche berufliche Anwendung des fachwissenschaftlichen Wissens im Unternehmen
  • Hohes Maß an Handlungs- und Sozialkompetenz
  • Verkürzung der gesamten Ausbildungs- und Studienzeit
  • Sehr gute Studienbedingungen, da kleine Studiengruppen und gute Betreuung der Studierenden
  • Gute finanzielle Bedingungen durch Ausbildungsvergütung und i.d.R. die Übernahme
  • Studiengebühren durch den Betrieb
  • Verbesserte Arbeitsmarkt- und Karrierechancen mit Bindung an das ausbildende Unternehmen

Vorteile für die Hochschule

  • Hochmotivierte Studenten mit pragmatischem Handlungsansatz
  • Innovatives Angebot, das Bedarf der Industrieunternehmen abdeckt
  • Praxis-Theorie-Transfer über duale Studenten in die Hochschule
  • Ausrichtung der Studieninhalte an praxisorientierten Aufgaben der Unternehmen
  • hierdurch verstärkter gegenseitiger Austausch von Wirtschaft und Hochschule
  • Kooperative Forschungsvorhaben
  • Innovationstransfer zwischen Hochschule und Unternehmen
  • Kooperation mit dem BZI stellt die Grund- und Fachausbildung, Fachunterricht und Prüfungsvorbereitung sicher

Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI) 

www.bzi-rs.de

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